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das Projekt Kindermusical - die blaue Flöte - Vorbericht
Ein Gemeinschaftsprojekt von Songshine mit der Grundschule Pflaumheim.
 
das Projektdatum 01. Mai 2009
 
der Inhalt Was ist passiert, wenn sich 39 Kinder und 17 Erwachsene in einer Burg verbarrikadieren, drei Tage singen und tanzen und dabei 4,5 kg Maoam Kracher und 1,5 kg Ramunkelblütensamen zu sich nehmen?

Richtig, dann befindet sich das ganze Ensemble des Kindermusicals „Die blaue Flöte“ ein ganzes Wochenende auf Burg Rothenfels um zu proben und in aller erster Linie eine Menge Spaß zu haben!

Als am Freitagnachmittag alle Eltern zurückgelassen waren ging es los: Schon die Busfahrt lief nicht unmusikalisch ab und alle Stimmbänder wurden schon einmal vorgewärmt. Allerdings war unser erster Abend weniger zum Proben gedacht… eher zum Lämmer bewundern. Wir wanderten bei mäßigem Wetter zu einem Lämmerhof (danke Anika!) und konnten die vielen Wollknäuel im Stall bewundern. Und da wir ja nicht aus Zucker sind und Schuhe wieder sauber werden, kamen auch noch die Kühe in den Genuss von Streicheleinheiten. Nach einer gemeinsamen Reise in das Reich der Träume war der erste Tag auch schon um und eine ruhige (?!) Nacht lag vor uns.

Jetzt könnte der geneigte Leser vermuten, wir hätten gar nicht geprobt. Weit gefehlt! Nach einer langen Nacht mit etwas Heimweh gepaart mit Bauchweh und gequetschten Fingern ging es nun endlich los. Choreographieprobe! Des einen Freud ist des anderen Leid, aber die Kids haben sich toll geschlagen und die Choren steht! Nach dem Mittagessen starteten wir unseren ersten Komplettdurchlauf der zwar noch einige „Fehlerchen“ hatte, aber alles in allem wunderbar lief! Diese „Fehlerchen“ konnten dann im zweiten Durchlauf zum Teil ausgemerzt werden, denn dafür proben wir ja. Alles in allem funktioniert alles super, die Kids sind richtig gut und wenn es die Erwachsenen Darsteller dann auch endlich mal hinkriegen den Text zu lernen kann die Aufführung kommen!

Aber nur proben muss ja auch nicht sein, also konnte der Abendspass mit Spiel und Spannung starten! Da wurden Rüben gezogen, nach Jerusalem gereist, der ;;rdische Knoten entknotet und, und, und… Trotz allem war es ein anstrengender Tag und das proben steckte uns allen in den Knochen. Schnell noch eine kurze Traumreise, dann aber ab ins Bett und eine ruhige (!!) Nacht lag vor uns.

Da man ja bekanntermaßen genau dann aufhören soll wenn’s am schönsten ist hieß es am nächsten morgen: Koffer packen. Nach dem Frühstück haben wir uns allen aber noch ein kleines Highlight gegönnt und sind gemeinsam in den Rittersaal gegangen und dort ein bisschen zu singen. Und soll ich euch was sagen: Wir waren gut, verdammt gut! Die Akustik in diesem riesigen Saal hat ihr übrigstes getan und wir können wirklich alle stolz auf uns sein so viel geschafft zu haben!

Dass das Wochenende ein voller Erfolg war zeigte sich dann auch in unserer Reflexion: Jeder war begeistert, fühlte sich wohl und hatte Spaß! Eigentlich wollten wir gar nicht mehr heim, aber was muss, das muss.
 
Infos zum Artikel der Artikel wurde am 01.05.2009 von Anna Müller geschrieben